Fabio Nagele








Über mich

Die Astrologie fasziniert mich schon seit meinem vierzehnten Lebensjahr und hat für mich bis jetzt nichts an ihrer Faszination verloren. Begonnen hat für mich alles mit Literatur über die „Transpersonale Astrologie“ (TPA) von Michael Roscher. Mit Skepsis und Begeisterung las ich die Bücher, wollte wissen, was hinter dem astrologischen Gedankengut wirklich steckt und ob es nicht doch nur Unsinn ist.

Mit der Zeit las ich immer mehr Bücher, arbeitete mich systematisch von einem Themengebiet zum nächsten und entdeckte, dass der Astrologie eine Denkweise innewohnt, die uns im Alltag ziemlich fremd ist. Daher konnte ich mir damals (noch) nicht vorstellen, wie ein paar viel zu weit entfernte, „umherschwebende Kugeln“ etwas über mich oder das Weltgeschehen aussagen sollten. Trotzdem forschte ich weiter, angetrieben von Neugierde und der Ahnung, dass sich hinter der Astrologie mehr verbirgt, als man normalerweise vermutet.

Entscheidend verändert hat mein astrologisches Verständnis die Begegnung mit Roland Gross, der mir beibrachte, die Astrologie im Leben praktisch anzuwenden, und nicht in den theoretischen Gefilden und leblosen Deutungen von Astrologiebüchern hängen zu bleiben. An dieser Stelle möchte ich ihm dafür danken, dass er sein Wissen mit mir geteilt hat.

Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass Astrologie kein Blödsinn ist, sondern eine von vielen Möglichkeiten, die Welt um sich herum zu betrachten und zu verstehen. Das heißt nicht, dass die Aussagen beliebig und konstruiert sind, sondern sie stellen eine Wahrheit dar, aber nicht DIE Wahrheit, die ohnehin nie erfasst werden kann. Genauso wie es in der Psychologie verschiedene Ansätze gibt, die Psyche des Menschen zu verstehen und zu erfassen, so stellt die Astrologie einen weiteren Aspekt der größeren Wahrheit dar.

Für mich ist es faszinierend, das Leben anderer Menschen verstehen zu versuchen, welche Aufgaben sie zu bewältigen haben, wie sie die Welt in ihrem Innersten sehen und wie sie die Welt um sich herum durch ihre Erfahrungen gestalten. Ich bin der Ansicht, dass die Welt um uns herum immer ein Spiegel unseres Selbst ist, und das Wechselspiel zwischen diesen beiden Bereichen zu verstehen, das ist für mich das Interessanteste, was es zu studieren gibt.